probably the same
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Manchmal sitze ich einfach nur da und warte auf ein Zeichen von ihm. Ich weiß, dass es nicht kommen wird, dennoch warte ich darauf. Ich warte auf seine Stimme, auf seine Arme, auf seine Nähe. Doch er würde niemals einfach so vor der Tür stehen. Dafür ist er zu eigen. Dafür macht er viel zu viele Dinge, die man niemals verstehen wird. Dafür ist er viel zu sehr der Mann, den ich liebe. Mal ist er da und dann verschwindet dann wieder, taucht irgendwann wieder auf und lässt sich nichts anmerken. Ich würde gerne hinter seine Mauer kommen um es zu verstehen, um zu verstehen warum er alles so sorgsam versteck hält, was mit ihm zu tun hat, warum er kommt und geht, wie es ihm passt und warum er so sehr mit meinen Gefühlen spielt. Ich habe es nicht verdient. Ich versuche für ihn da zu sein und er bemerkt es nicht einmal, meided meinen Blick, meine Worte. Er ist so unnahbar. Er ist so weit weg, obwohl er so nah ist. Und er fehlt mir, obwohl er in meinen Armen liegt. Er kann sich nicht voll und ganz auf mich einlassen, das muss er nicht mal, aber kann er nicht die Geheimnisse von mir nehmen, die ich mit mir herumtrage, ohne sie zu kennen? Kann er nicht diese Mauer zerstören, die ihn umgibt? Dieses einzige große Geheimnis?
Manchmal sitze ich einfach nur da mit dem Wissen vergebens zu warten.
10.5.10 18:22


Das Wetter kann sich nicht entscheiden. Es ist ein bisschen wie du. Mal grau, betrübt und still und dann wieder hell, warm und laut. Es ist ein einziger Gegensatz. Fast so, wie du. Wenn ich nach draußen sehe, sehe ich den Himmel mit all seinen Farben. Gerade ist er weiß. Mit Grau. Und Blau. Er ist nicht nur eine Farbe. Er ist alle. Alles. Wie du. Ich weiß nicht genau, wohin ich gehen soll, um dich irgendwann zu treffen. Ich weiß nicht, welchen Weg du gegangen bist. Alles, was ich weiß ist, dass ich absolut keine Ahnung habe, was ich tun soll, wenn du nicht da bist. Bis ich dich gekannt habe, wusste ich nicht einmal annähernd, was Einsamkeit bedeutet. Jetzt weiß ich es und manchmal wünschte ich, dass ich es doch nicht weiß, um mir dann genau so schnell zu wünschen, dass ich es immer spüren kann. Das Leben kann sich nicht entscheiden. Mal heiter, himmelhochjauchzend und dann zu Tode betrübt und gerissen. Es ist wie du. Alles ist wie du. Und nichts. Wie kann ich dich greifen, wenn ich nicht weiß wie und wer du bist? Und wo?
15.5.10 17:08


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