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Where are those happy days, they seem so hard to find...

Manchmal sind sie einfach so rar gesät, dass ich keinen von ihnen erwischen kann: Diese Tage, an denen man wunschlos glücklich ist. Dieses kleinen, einfachen Dinge, die einen so unendlich glücklich machen. Seit meine Mutter nicht mehr da ist, erlebe ich sie nur so selten, dass ich mich frage, wie ich überhaupt lächeln kann. Ich war stark, ich habe meinem Vater geholfen, und meine Trauer habe ich vergessen. Ich weiß, dass das falsch war und das ich mich stückweise verloren habe. Er versteht einfach nicht, dass mir der Aufenthalt bei meiner Tante reichlich wenig bringt. Ich werde mich nicht finden. Nicht hier, wo ich immer mehr verloren gehe, an die Menschen, die mir wichtig sind und die sich immer wieder vor mir verschließen, wie ein Kind, dass man rauswirft, weil man es nicht mehr haben will. Dann öffnet man die Tür wieder und das Kind steht zitternd vor Kälte da. Man nimmt es in den Arm und entschuldigt sich. Und was ist das Resultat? Zehn Minuten später fängt alles wieder von vorne an. So kann man nicht glücklich werden. ICH kann so nicht glücklich werden. Der Abend ist jung. Was er noch bringen wird, weiß ich nicht. Vielleicht werde ich ein wenig rausgehen. Ein bisschen ans Meer. An den Platz, an dem wir uns immer getroffen haben. An den Platz, an dem ich seine Nähe spüren kann, auch wenn er so weit entfernt ist.
14.7.10 20:28
 


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